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30.04.17 15:32 Alter: 2 Jahre
Von: Erik Gruhn


Veränderungen im Trainerbereich - Einführung einer NRW-Liga

NWJV-Verbandstagung in Bochum


Ehrungen bei der Verbandstagung (von links nach rechts): Sebastian Heupp, Erik Goertz, Silas Dell, Jonas Pütz, Fritz Salewsky (SU Witten-Annen), Björn Eckert (1. JC Mönchengladbach), Andreas Reeh und Andreas Tölzer

Im Veranstaltungszentrum der Ruhr-Universität Bochum fand die diesjährige Verbandstagung des NWJV statt. NWJV-Präsident Peter Frese begrüßte die Delegierten aus 42 Mitgliedsvereinen. Seinen Bericht begann er mit den zahlreichen Aktivitäten im Breitensportbereich. „Wichtig ist, dass die Menschen ein Leben lang Judo machen können“, wünscht er sich und erwähnte insbesondere die Ippon-Girls-Lehrgänge und den Judosport für Ältere. Im Oktober werden in Köln die ersten Judo-Weltmeisterschaften für Menschen mit einer geistigen Behinderung (G-Judo) stattfinden. DJB und NWJV werden diese Maßnahme unterstützen.

Frese ging auf die Veränderungen im Trainerbereich ein. Martin Drechsler hat sein Amt aus persönlichen Gründen aufgegeben. Costel Danculea und Bundestrainer Claudiu Pusa werden zukünftig in Köln als Trainer vor Ort sein. Auch Stefan Küppers hat seine Trainertätigkeit im NWJV Anfang des Jahres beendet. Andreas Tölzer soll ab September die Landestrainerstelle für den Männerbereich übernehmen. Sebastian Heupp wird nur noch nebenberuflich für den Verband im Frauenbereich arbeiten. NWJV-Mitarbeiter Kai Kirbschus, der für den Bereich „Freiwilliges Soziales Jahr“ zuständig war, verlässt den NWJV und tritt eine Lehrerstelle an. Zufrieden ist der Verband mit der finanziellen Unterstützung durch den Landessportbund und die Sportstiftung NRW. Im U 18- und U 21-Bereich sind die Ergebnisse derzeit nicht zufriedenstellend. Peter Frese wünscht sich einen zusätzlichen Trainer im U 15-Bereich. Der Verband wird in Zusammenarbeit mit dem DJB eine Trainerausbildung für ehemalige Kaderathleten durchführen.

Peter Frese bedankte sich bei den Ausrichtern der Deutschen Meisterschaften der Frauen und Männer in Duisburg und der U 18 in Herne für ihre Arbeit und die gute Organisation der Wettkämpfe. Der Judo-Grand-Prix war in diesem Jahr gut organisiert und wird im nächsten Jahr im ISS-Dome stattfinden. Frese wünscht sich für den neuen Austragungsort mehr Zuschauer und bittet um Unterstützung, um in der größeren Halle eine tolle Atmosphäre zu gewährleisten.

Carina Hagen, Fachkraft „NRW bewegt seine Kinder“ beim NWJV, stellte den Vereinsvertretern das „KIBAZ - das Kinderbewegungsabzeichen“ für Kinder zwischen drei und sechs Jahren vor.

Jonas Pütz vom JC Asahi Stolberg (erster Platz) und Silas Dell vom Jülicher JC (zweiter Platz) wurden für ihre Platzierungen in der U 18-Rangliste ausgezeichnet. Den ersten Platz in der Vereinsrangliste 2016 belegte der 1. JC Mönchengladbach, Zweiter wurde der JC Hennef und auf den dritten Platz kam die SU Witten-Annen.

Bei der Wahl des Rechtsausschusses wurden Valentin Knobloch, Fritz Salewsky, Benjamin Münnich, Roman Jäger und Marwan Hamdan gewählt.

Die Einführung einer NRW-Liga oberhalb der Oberliga, ab 2018 für Männer und ab 2019 für Frauen, wurde beschlossen. Notwendig wird diese Änderung wegen der Ligareform im Deutschen Judo-Bund, da es in Zukunft nur noch die 1. und 2. Bundesliga geben wird und die Regionalliga wegfällt.

Zum Abschluss stellte Peter Frese die neue Bestellmöglichkeit der Prüfungsmaterialien über das DJB-Portal vor. Vorgesehen ist, dass der Versand der Materialien zukünftig bei Bestellung über das Portal direkt von der Druckerei an die Vereine erfolgt, um damit die NWJV-Geschäftsstelle personell zu entlasten.