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15.02.12 15:25 Alter: 9 Jahre


Judo-Grand-Prix in Düsseldorf

Elf Olympiasieger, 21 Welt- und 40 Europameister am Start


Der Judo Grand Prix am 18. und 19. Februar 2012 in Düsseldorf bricht alle Rekorde: Unter den 677 Athleten aus 97 Nationen sind elf Olympiasieger, 21 Welt- und 40 Europameister. Insgesamt kommen die Judoka auf 34 olympische und 166 WM-Medaillen sowie 85 EM-Titel.

"Der Judo Grand Prix in Düsseldorf setzt in diesem Jahr neue Maßstäbe", erklärt DJB-Präsident Peter Frese."Die sportliche Qualität ist einmalig und sucht seinesgleichen." Zu den internationalen Top-Stars zählen bei den Frauen unter anderem die Rumänin Alina Dumitru (-48 kg), Olympiasiegerin, dreimalige WM-Dritte und siebenmalige Europameisterin, sowie die Spanierin Isabel Fernandez (-57 kg), Olympiasiegerin 2000 und sechsmalige Europameisterin. Die mittlerweile 40-Jährige war bereits 1997 Weltmeisterin und strebt ihre fünfte Olympia-Teilnahme an.

Bei den Männern stehen der Grieche Ilias Iliadis (-90 kg), Olympiasieger 2004 und zweimaliger Weltmeister, der Russe Alexander Mikhaylin (+100 kg), dreimaliger Welt- und fünfmaliger Europameister, sowie Japans Superstar Keiji Suzuki (+100 kg), Olympiasieger 2004 und zweimaliger Weltmeister, an der Spitze des Starterfeldes in der Mitsubishi Electric Halle.

Letztere beiden treffen im Schwergewicht auf Deutschlands zweimaligen Vize-Weltmeister Andreas Tölzer, der im vergangenen Jahr in Düsseldorf mit seinem Finalsieg gegen Suzuki für den deutschen Triumph sorgte. Tölzers Teamkollege Ole Bischof (-81 kg) untermauerte vor über einer Woche mit seinem Sieg beim Judo Grand Slam in Paris seine Olympia-Ambitionen. "Ich fühle mich zurzeit in sehr guter Form", erklärt der Olympiasieger. Insgesamt hat der Deutsche Judo-Bund (DJB) für seinen Heim-Grand-Prix 50 Athleten - 27 Frauen und 23 Männer - gemeldet. Zweitstärkste Nation ist Frankreich (28), es folgen die Niederlande (26) und Russland (24).

"Für unsere Athleten geht es in Düsseldorf primär um Olympia. Zum einen darum, die eigene Punktzahl in der Qualifikation zu verbessern beziehungsweise die Konkurrenz auf Distanz zu halten, zum anderen darum, in der Qualifikationsrangliste den Sprung unter die ersten Acht zu schaffen, denn die Top-Acht werden in London gesetzt", erklärt DJB-Sportdirektor Manfred Birod. "Zurzeit gehen wir von jeweils fünf Gewichtsklassen bei den Frauen und Männern für London aus. Es ist aber noch Potenzial nach oben vorhanden."

Aufgrund des großen Teilnehmerfeldes haben sich auch die Anfangszeiten des Judo Grand Prix, der vom Deutschen Judo-Bund in Zusammenarbeit mit der sportAgentur Düsseldorf GmbH und Unterstützung des Landes NRW ausgerichtet wird, etwas verändert. Der Beginn am Samstag und Sonntag wurde um eine Stunde nach vorne auf 8:30 Uhr verlegt, die Finalkämpfe beginnen an beiden Veranstaltungstagen eine Stunde später (ab 17:00 Uhr). Zudem wurde das Hotel-Kontingent nochmals aufgestockt. In insgesamt sechs Düsseldorfer Hotels sind die Athleten und Funktionäre untergebracht.

Eröffnet wurde die "Judowoche" in Düsseldorf bereits am vergangenen Sonntag mit einem U17-Kaderlehrgang im athletica. Eine Lehrerfortbildung am Montag besuchten 87 Lehrer und Referendare und am Judo-Schulpokal am Mittwoch nahmen über 100 Schüler aus 18 Grundschulen teil.

Im Anschluss an den Judo Grand Prix findet im athletica noch ein internationales Trainingscamp mit den nationalen und internationalen Teilnehmern des Grand Prix statt.

Ticketinformation

Tickets gibt es online bei d:ticket und unter der Hotline 01805 – 644332. Schüler bis 16 Jahre zahlen 12 Euro an der Tageskasse, Dauerkarte 19 Euro; Erwachsene zahlen 20 Euro, die Dauerkarte kostet 35 Euro.