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22.06.21 09:22 Alter: 217 Tage
Von: NWJV


Erster Lehrgang nach langer Corona-Pause im ID-Judo

Große Wiedersehensfreude für die Judoka und guter Erfahrungsaustausch für die Trainer


Foto: Tanja Küper

Zweimal wurde der Lehrgang coronabedingt schon verschoben, jetzt, beim dritten Versuch, hat es endlich geklappt. Nach 16 Monaten Lockdown ging es endlich wieder los. Vom 18. – 20. Juni konnten die NRW-ID-Trainer den schon lange geplanten Lehrgang durchführen. Groß war auch die Wiedersehensfreude bei allen Teilnehmern nach der langen sportlichen Quarantäne.

Zunächst wurde in der Einführung ein Überblick über das ID-Judo von 1984 bis heute mit allen Entwicklungen Kooperationen und Erfolgen gegeben.

Die Lehrgangspraxis sollte die speziellen Bedingungen der Corona-Zeit widerspiegeln und besonders Übungsmöglichkeiten für ein Judo ohne Partner enthalten. Dort wurde auf die Stärkung und Mobilisierung des Rückens abgezielt. Noch einmal wurde den Teilnehmern der Skill-Test als Hilfe zur Differenzierung der Wettkampfklassenzugehörigkeit (WK 1, WK 2 oder WK3) vorgestellt und mögliche Veränderungen wurden besprochen. Eine Übungseinheit „Stockkampf“ mit Kendo-Stöcken forderte noch einmal alle Teilnehmer hinsichtlich ihrer Kondition und Koordination.

Einen Schwerpunkt der Lehrgangspraxis nahmen Übungen zu einer kontaktlosen Kata Form für ID-Judoka ein, die bereits probeweise im Oktober als Wettbewerb angeboten werden soll. Diese Idee wurde in der Corona-Zeit, als nur virtuelles Einzeltraining möglich war, geboren und könnte auch in der Zeit danach als Wettkampfform für einige ID-Judoka weitergeführt werden.

Der Lehrgang schloss mit der Bekanntgabe und Diskussion der geplanten ID-Maßnahmen im Jahr 2021/2022 und bei der anschließenden Auswertung blickten alle auf ein interessantes und sehr schönes Wochenende zurück.