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28.06.21 14:48 Alter: 210 Tage
Von: NWJV


Digitales Seminar „Wir planen ZUKUNFT!“ erfolgreich

Lebhafte Diskussion mit den Vereinen


Screenshot: Jörg Bräutigam

Durch die COVID19 Pandemie ist seit Anfang 2020 viel Kommunikation auf der Strecke geblieben. Bereits im Februar diesen Jahres hat der NWJV mit dem ersten Verbands-/Vereinstalk begonnen dies zu verbessern. Das digitale Seminar am letzten Samstag war ein weiterer Baustein um die Kommunikation zu kultivieren. 

Knapp 20 Vereinsvertreter hatten sich zu dem Seminar angemeldet, um in den offenen Austausch mit einem Teil des Präsidiums und einigen Ressortleitern des Verbandes zu kommen. Dabei wurden Wünsche, Ideen und Anregungen aus den Vereinen aufgenommen und von den Beteiligten lebhaft diskutiert. Es ging auch um organisatorische Themen (wie z. B. digitaler Judo-Pass oder Anlage eines Mailverteilers für die Judo-Kreise), aber vor allem ging es um Inhalte und Sachthemen. 

Konzepte, die in den Vereinen gut laufen, wie z. B. das Grundschul-Projekt „Werte.Schule.Judo“ des JC 66 Bottrop oder der erfolgreiche Einstieg in das Judo-Training mit Hilfe alternativer Kampf- und Raufformen ohne zu werfen beim Judo-Club Hilden wurden vorgestellt. Die Entwicklung neuer Turnierformen für Anfänger wurde ebenfalls besprochen. Von den Vereinen wurde eine Differenzierung der Dan-Prüfungsordnung für Judoka über 50 Jahre gewünscht. Dabei wurden dann auch die Grundlagen der Neu-Konzipierung der Ausbildungs- und Prüfungsordnung des Deutschen Judo-Bundes erläutert und es gab das Feedback, dass die Judo-Selbstverteidigung fester Bestandteil im Prüfungsprogramm bleibt. 

Abschließend wurde über die Außendarstellung von Judo in der Öffentlichkeit diskutiert. Fazit war, das diese verbessert werden muss, wenn es gelingen soll neue Mitglieder zu werben und diese längerfristig zu binden.

Nach der dreistündigen Online-Session waren sich alle Teilnehmer einig, das dieser Austausch zwischen dem Verband und den Vereinen regelmäßig stattfinden soll. Gut wäre wenn dies dann auch auf einer breiten Basis passiert. Damit sich jeder in den Prozess der oft geforderten Änderungen einbringen kann und sich an der Gestaltung von neuen Wegen aktiv beteiligt. Respektvoll, wertschätzend, halt auf Art der Judoka.