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06.06.21 17:05 Alter: 14 Tage
Von: Frank Beyersdorf


RUHR GAMES 2021: NWJV führt den Medaillenspiegel an

Viel Lob von offizieller Seite zum Abschluss


Vier Tage lang haben die Judo-Wettkämpfe im Rahmen der RUHR GAMES 2021 als erste Maßnahme nach langer Corona-Pause gedauert. Das Hygienekonzept hat funktioniert und die Judoka waren sehr diszipliniert. Spannende Kämpfe, die Freude des Wiedersehens, der Blick über den Tellerrand zu anderen Sportarten prägten die Zeit. Viele Judointeressierte verfolgten das Bundeseinladungsturnier der U18. Auch ein Teil des Präsidium des Deutschen Judo Bundes (DJB) kam nach Bochum um vor Ort dabei zu sein. Dabei gab es ein durchweg positives Fazit. 

"Ich bin begeistert. Die RUHR GAMES sind eine super Veranstaltung, ein sehr guter Rahmen und toll organisiert," so Egbert von Horn, DJB-Vizepräsident Leistungssport, "es ist schade das keine Zuschauer da sein konnten. Aber auch so war das eine schöne Atmosphäre. Ich werde mir die nächsten RUHR GAMES sicher auch anschauen. Die Judowettkämpfe haben gezeigt das die U18 bereit ist wieder loszulegen. Es bleibt zu hoffen das die Inzidenzzahlen niedrig bleiben und wieder mehr Veranstaltungen möglich sind."

Auch der DJB Jugendleiter Norbert Specker ist begeistert: "Die RUHR GAMES sind etwas besonderes. Und es ist schön, die jungen Judoka wieder auf der Matte zu sehen. Die Judo-Wettbewerbe zeigen, das die Landesverbände ihre Athleten bestmöglich auf den Neustart vorbereiten. Und die Bundestrainer haben eine Möglichkeit die Kämpfer Im Wettkampf zu sehen."

Daniel Keller, der Präsident des DJB war an allen vier Tagen im Ruhrstadion. "Eine Veranstaltung wie die RUHR GAMES ist unbedingt nachahmenswert! Besonders der olympische Charakter mit vielen Sportarten in einer Sportstätte hat mir gefallen. Ich habe in den letzten vier Tagen von den Athleten viel gutes Feedback zu den Judo-Wettkämpfen bekommen. Alle haben sich gefreut wieder auf die Matte zu gehen und es gab viel sehenswertes Judo. Auch die viele Arbeit vom Team des NWJV in der Vorbereitung und Durchführung möchte ich loben. Eine gute Maßnahme ohne Fehl und Tadel."

Besonders zufrieden war DJB-Vizepräsident und NWJV-Präsident Andreas Kleegräfe. Zusammen mit dem Geschäftsführer Erik Görtz und dem Landestrainerteam hatte der Verband viel Zeit und Mühe in das Turnier gesteckt. "Vier intensive Tage liegen hinter uns und die Judowettkämpfe bei den RUHR GAMES haben gezeigt das Wettkämpfe im Kontaktsport unter Corona-Bedingungen möglich sind. Die Judoka waren froh wieder auf die Matte gehen zu können. Sicher hat man einigen die Pause auch angemerkt, aber es gab eine Menge guter Techniken zu sehen. Mein Dank geht an das gesamte NWJV-Team das in der Vorbereitung, Aufbau und an den Wettkampftagen einen super Job gemacht hat, damit sich Athleten und Trainer im Vonovia-Ruhrstadion wohlfühlen können. Das ist vollständig gelungen und würde nicht ohne viel ehrenamtliches Engagement funktionieren."

An diesem letzten Wettkampftag kämpfte erneut die männliche U18. In den verbliebenen fünf Gewichtsklassen -46 Kg, -73 Kg, -81 Kg, -90 Kg und +90 Kg kämpften die jungen Männer um die Titel des RUHR GAMES Champions. Für die NWJV-Starter gab es dabei noch einmal vier Medaillen. In der Gewichtsklasse -81 Kg erkämpfte sich Caspar Golland vom Brühler TV die Silbermedaille. Ebenfalls die Silbermedaille erkämpfte sich Falk Hobein (-46 Kg) von der Sport-Union Annen. Dazu gab es noch zwei Bronzemedaillen: Eine für Artur Akopjan (-73 Kg) von der TSV Hertha Walheim und eine für Tom Hartmann (-90 Kg) von der SSF Bonn.

Im Medaillenspiegel führt damit der NWJV über die vier Wettkampftage mit 5 Gold-, 6 Silber- und 10 Bronzemedaillen vor dem Bayrischen Landesverband (3 Gold-, 1 Silber-, 4 Bronzemedaillen) und dem Landesverband Brandenburg (2 Gold-, keine Silber-, 7 Bronzemedaillen). 

Die Ergebnisse:
-46 Kg (4 Teilnehmer)
1. Arjan Richter, UJKC Potsdam
2. Falk Hobein, Sport-Union Annen
3. Carl Then, JC Jena
3. Maxim Sterzer, SV Berlin 2000 e.V.

-73 Kg (22 Teilnehmer)
1. Joel Mathieu Dittmann, SFV Europa
2. Finn Luka Reddig, Judo Crocodiles Osnabrück
3. Arthur Akopjan, TSV Hertha Walheim
3. Sebastian Kaun, TSV Großhadern
5. Joseph Lehniger, UJKC Potsdam
5. Nouri Günther, SSF Bonn
7. Maxim Malsch, Budo Club Karlsruhe
7. Piet Noack, Judo Gemeinschaft Sachsenwald

-81 Kg (14 Teilnehmer)
1. Lukas Ohneiser, TSV Großhadern
2. Caspar Golland, Brühler Turnverein 1879 e.V.
3. Jannis Baschin, Sportfreunde Kladow e.V.
3. Louis Riedel, UJKC Potsdam
5. Armin Pacariz, TV Wolbeck v. 1962
5. Jonathan van Heek, Beueler JC

7. Max Engler, RSV Eintracht 1949 e.V.
7. Moritz Günther, Homburger Turngemeinschaft 1846

-90 Kg (8 Teilnehmer)
1. Erik Dukow, TSV Kronshagen
2. Maximilian Erler, JSC Heidelberg Rhein-Neckar
3. Paul Szymainski, UJKC Potsdam
3. Tom Hartmann, SSF Bonn
5. Arne Schorn, TSV Bayer 04 Leverkusen

5. Kevin Heibel, JC '94 Altentreptow 
7. Mortaza Suha, Judo-Team Hannover
7. Yves Tepelmann, 1. Schweriner JC

+90 Kg (6 Teilnehmer)
1. Josyp El Sawy, Jahn Nürnberg 2012
2. Arthur Heckel, Bramfelder SV-Hamburg
3. Nikita Nikitenko, TSV Kronshagen
3. Pierre Ederer, JSC Heidelberg Rhein-Neckar
5. Daniel Alexander Schmidt, Judo-Club 71 Düsseldorf
5. Justus Galla, JC 66 Bottrop


Wettkampflisten des vierten Tages:
-46 Kg
-73 Kg
-81 Kg
-90 Kg
+90 Kg

Medaillenspiegel

Mannschaftswertung