Jahresbericht 2025 Ligaverkehr

Männer

Remscheider TV zieht erneut ins Bundesliga-Finale ein, richtet das Final Four-Turnier hervorragend aus und unterliegt in einem spannenden und dramatischen Finale knapp gegen den UJKC Potsdam

Nachdem der Remscheider TV im vergangenen Jahr mit dem Gewinn des Bundesliga-Finales einen historischen Sieg feiern konnte, musste sich der Titelverteidiger in diesem Jahr mit 6:8 denkbar knapp im Finale geschlagen geben. Die SUA Witten beendete die Bundesliga-Saison auf Platz vier, gefolgt vom JC 66 Bottrop (Platz 6) und dem TSV Hertha Walheim (Platz 7).

Nachdem das JT Hannover noch kurzfristig seine Mannschaft aus der zweiten Bundesliga Nord-West zurückgezogen hat, blieb die Staffel in 2025 fest in NRW-Hand. Am Ende der Saison gewann der TSV Bayer 04 Leverkusen ungeschlagen den Meistertitel, gefolgt vom 1. JC Mönchengladbach und der zweiten Mannschaft der SUA Witten. Auf den weiteren Plätzen landeten die Mannschaften von SSF Bonn, Judo-Team Holten, JC Koriouchi Gelsenkirchen und PSV Duisburg.

PSV Herford gelingt die erneute Titelverteidigung in der NRW-Liga / Spannende Kämpfe und knappe Ergebnisse in den Ober- und Verbandsligen

In der NRW-Liga konnte der PSV Herford seine Erfolge aus den Vorjahren wiederholen und holte den Titel zum dritten Mal hintereinander nach Ostwestfalen. Auf den Plätzen zwei und drei landen die Teams vom Post SV Düsseldorf und JC Hennef. Keine der platzierten Mannschaften wird ihr Aufstiegsrecht wahrnehmen und 2026 in der zweiten Bundesliga Nord-West starten.

In der Oberliga gewann die zweite Mannschaft vom JC 66 Bottrop den Titel und wird ebenso wie die zweitplatzierte Mannschaft vom PSV Bochum in 2026 in der NRW-Liga starten. Den dritten Platz erkämpfte das Team vom Brühler TV.  In der Verbandsliga Nordrhein setzte sich der Velberter JC ungeschlagen durch und erkämpfte den Titel, vor der zweiten Mannschaft vom 1. JC Mönchengladbach und dem JC Wermelskirchen. In der Verbandsliga Westfalen setzte sich das Team der JG Ibbenbüren durch und gewann den Titel, gefolgt vom JC Banzai Gelsenkirchen auf Platz zwei sowie dem THC Westerkappeln auf Platz drei.

Gute Teilnahme bei den Landes- und Bezirksligen

Die Landesligen wurden in den vier Bezirken Arnsberg, Düsseldorf, Köln und Münster durchgeführt. Im Bezirk Detmold fand zudem ein Aufstiegskampf zur Verbandsliga Westfalen statt, den der SV 1860 Minden für sich entscheiden konnte.

Landesligen: Spannend bis zum Schluß verlief die Landesliga in Arnsberg. Am Ende der Saison setzte sich der DSC Wanne-Eickel mit einem Punkt Vorsprung vor den punktgleichen Mannschaften vom Kodokan Olsberg (Platz 2) und dem TuS Iserlohn (Platz 3) durch. In Düsseldorf gewann der PSV Essen vor der zweiten Mannschaft vom Post SV Düsseldorf und dem JC Kempen. Ungeschlagen wurde in der Landesliga Köln die Judoschule Bonn Meister, vor der zweiten Mannschaft von den SSF Bonn sowie der zweiten Mannschaft vom JC Köln-Süd Bushido. In Münster wurde das Team JST Herten Meister, gefolgt von der zweiten Mannschaft der TG Münster und dem JC Velen Reken.

Bezirksligen: In der Bezirksliga Arnsberg wurde der TSC Eintracht Dortmund Meister, gefolgt vom JC Pelkum-Herringen und dem 1. JJJC Hattingen. In Düsseldorf setzte sich der ESC Rellinghausen vor dem KSV Homberg und dem Judoteam Voerde durch. In Köln wurde der TV Bensberg ungeschlagen Bezirksligameister, vor dem JC Haaren auf Platz zwei und dem PSV Köln auf Platz drei.

Frauen

JC 66 Bottrop und TSV Hertha Walheim schaffen erneut den Einzug in die Finalrunde und belegen am Ende jeweils Platz drei

Über die Vorrunde qualifizierten sich die Teams von TSV Hertha Walheim und JC 66 Bottrop für die Play Offs der Gruppe Nord. Beide NRW-Vertreter zeigten eine starke Leistung und qualifizierten sich für das Bundesliga-Finale der Frauen, welches parallel mit den Männern in Wuppertal stattfand. Auch hier zeigten beide Teams eine klasse Leistung, mussten sich am Ende knapp geschlagen geben und belohnten sich jeweils mit dem Gewinn der Bronzemedaille.

Spannung in allen NWJV-Ligen

Die Damen vom SSF Bonn blieben ungeschlagen und gewannen Titel in der NRW-Liga. Auf Platz zwei folgt das Team vom Post SV Düsseldorf und auf Platz drei das Team vom PSV Herford.

In der Oberliga landeten zwei Kölner Teams vorne - den ersten Platz und damit neuer Titelgewinner wurde der JC Köln-Süd Bushido vor dem ESV Olympia Köln. Auf Platzt drei folgen die Damen vom JC Wermelskirchen.    
Die Verbandsliga wurde in 2025 mit zwölf Mannschaften eingleisig durchgeführt. Am Ende der Saison gewannen die Damen vom 1. SC Lippetal den Titel vor der zweiten Mannschaft vom PSV Herford und dem Team von Sakura Dortmund.

Durch den Auf- und Abstieg sowie Rückzug einiger Vereine aus dem Ligabetrieb werden die einzelnen Ligen in 2026 wieder neu gemischt. Freuen wir uns auf eine weitere Saison mit spannenden und interessanten Kämpfen sowohl bei den Frauen als auch den Männern.

Unser Dank gilt allen Liga- und Kampfrichterreferenten für ihre Mitarbeit sowie natürlich den Vereinen für ihr Engagement und die Ausrichtung spannender Kampftage. Auf die weitere gute Zusammenarbeit in 2026.

Angela Andree / Ralf Drechsler