Jahresbericht 2025 Integration, Inklusion und Interkulturelle Öffnung (iii)
Aus dem Handlungsfeld können wir für das Jahr 2025 folgendes berichten: Mit der gesondertem „Integration durch Sport“-Projektförderung konnte auch in 2025 die Arbeit/Position des im Jahr 2021 eingesetzten Integrationsansprechpartners und -trainers Vahid Sarlak ganzjährig zum Großteil gesichert werden. Die andere Stelle – im Inklusionsbereich – von ID-Judotrainer Frank Schuhknecht wird weiterhin erfolgreich hauptsächlich vom BRSNW getragen.
Die größte Herausforderung im Inhaltsbereich bleibt es, mit den gegebenen Finanzmitteln eigene Ideen, Projekte und Maßnahmen mit programmatischem Integration durch Sport-Bezug umzusetzen und mithin auch für unsere Vereine Anreize zu schaffen, sich (weiter) integrativ wie inklusiv auf den Weg zu machen und dranzubleiben. Deshalb freuen wir uns sehr, dass die Aktion Mensch im Jahr 2025 den inklusiven Judolehrgang „zur Vorbereitung auf die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft“ unter der Führung von Dr. Wolfgang Janko gefördert hat. Ebenso wie über die Zuwendung der Bezirksregierung Düsseldorf im Rahmen eines Inklusionsschecks, die uns ebenfalls im Lehrgangsformat unter selbiger Führung, eine inklusive Einführung für Menschen mit einer geistigen Einschränkung in den Judosport maßgeblich mitfinanzieren konnte. Wir planen selbstverständlich auch für das laufende Jahr diese und ähnliche Projekt-Fördertöpfe für den NRW-Judosport zu erschließen.
In 2024/2025 Jahr hatten wir zertifizierte „Integration durch Sport“-Judovereine und -abteilungen in NRW identifiziert und uns bemüht, durch Kontakte zwischen jeweiligem Bund und Verein, weitere auf den Weg zu bringen. Festzustellen gibt es hierbei, dass die programmatischen Ansprüche mehrfach dem Vereinsleben nicht gerecht werden, die Hürden „zu hoch“ sind, Deshalb gilt es hier verstärkt nach anderen niederschwelligen Kooperationsmöglichkeiten zwischen jeweiligem Bund und Verein Ausschau zu halten. So hat beispielsweise jeder Bund Projektmittel im Inhaltsbereich zur Verfügung, die weniger hohe Anforderungen und langfristige Verbindlichkeit erfordern. Abschließend ist insgesamt zu erwähnen, dass nordrhein-westfälischen Judovereinen auch in 2025 in Bezug auf die Integration von Menschen mit Fluchterfahrung ein großes Lob auszusprechen ist: Dies verrät neben subjektiver Erfahrung allein ein Blick auf die Namen der Ergebnislisten im Jugendbereich.
Neben der anlassbezogenen Unterstützung interessierter Vereine, beraten und informieren wir über das Handlungsfeld kontinuierlich diejenigen, für die es relevant ist und die es für uns sind.
Bianca Klug
