Siebter Platz für Mathilda Sophie Niemeyer in Lausanne
Judo Grand Slam
Am Abschlusstag des Judo Grand Slam im schweizerischen Lausanne erkämpfte Mathilda Sophie Niemeyer einen siebten Platz in der Klasse bis 78 kg. Die Kämpferin vom 1. Hattinger JJJC konnte in der Vorrunde zwei Siege einfahren. Gegen Aqulina Chayeb aus dem Libanon gewann sie durch Yuko-Wertung mit einem Fußfeger in der Verlängerung. In Runde zwei siegte die 20-jährige Deutsche Meisterin mit Yuko-Wertung für O-uchi-gari gegen Vize-Europameisterin Emma Reid aus Großbritannien. Das Viertelfinale gegen Yelyzaveta Lytvynenko aus den Vereinigten Arabischen Emiraten ging nach der Hälfte der Kampfzeit durch Soto-maki-komi verloren und in der Trostrunde unterlag Niemeyer gegen Elena Dengg aus Österreich nach 3:15 Minuten erneut durch Soto-maki-komi. An ihren ersten Grand-Prix-Sieg vor zwei Wochen in Lima schloss sie in einem starken Weltklassefeld mit einer starken Leistung an.
Bereits am Samstag hatte Miriam Butkereit vom SV Halle in einem rein deutschen Finale in der Klasse bis 70 kg gegen Giovanna Scoccimarro vom MTV Vorsfelde Gold gewonnen. Eine weitere Goldmedaille holte Anna Monta Olek am Sonntag in der Klasse bis 78 kg. Damit beendete der Deutsche Judo-Bund den Judo Grand Slam in Lausanne mit zwei Goldmedaillen und einer Silbermedaille.
Florian Böcker vom JC 66 Bottrop konnte am Freitag seinen Auftaktkampf in der Klasse bis 66 kg gegen Abdurakhim Nutfulloev aus Usbekistan in der Golden-Score-Verlängerung mit einem starken O-uchi-gari gewinnen. In Runde zwei unterlag er durch Uchi-mata gegen Boyan Yotov aus Bulgarien.
Jano Rübo von den SSF Bonn startete am Samstag mit einem Sieg gegen John Waizenegger aus der Schweiz in den Wettbewerb der Klasse bis 73 kg, musste sich anschließend aber gegen Gabor aus Ungarn durch Hebeltechnik geschlagen geben.

