Peter Frese schreibt Geschichte: Erster Judoka in der Hall of Fame der Trainerakademie Köln

Große Ehre für den deutschen Judosport

Der langjährige Präsident des Deutschen Judo-Bundes (DJB), Peter Frese, wurde feierlich in die Hall of Fame der Trainerakademie Köln des DOSB aufgenommen. Damit ist er der allererste Judoka, dem diese besondere Auszeichnung zuteil wird.

Festakt im Deutschen Sport- und Olympiamuseum

Ort der feierlichen Gala war das Deutsche Sport- und Olympiamuseum in Köln, das den perfekten Rahmen für diese geschichtsträchtige Ehrung bot. Im aktuellen Jahrgang war Frese eine absolute Ausnahme: Als langjähriger Funktionär und Förderer wurde er als einziger Nichttrainer für seine herausragenden Verdienste geehrt. Neben seiner sportpolitischen Arbeit prägte er insbesondere die Institution der Trainerakademie selbst, in deren Vorstand er von 2012 bis zu seiner feierlichen Verabschiedung Ende 2024 über zwölf Jahre hinweg die strategischen Weichen für die deutsche Trainerausbildung stellte.

Gemeinsam mit ihm zogen vier absolute Trainerlegenden in die Ruhmeshalle ein: Hermann Weinbuch (Nordische Kombination), René Spies (Bob), Jürgen Wagner (Beachvolleyball) und Isabelle Sawede (Rhythmische Sportgymnastik).

Laudatio von Olympiasieger Frank Wieneke

Die emotionale Rede auf den Neuzugang hielt kein Geringerer als Olympiasieger Frank Wieneke. In seiner Ansprache lobte Wieneke Freses unermüdlichen und leidenschaftlichen Einsatz für den Sport. Während seiner 20-jährigen Amtszeit als DJB-Präsident (2000–2019) hat Peter Frese den Judosport in Deutschland entscheidend geprägt und professionalisiert.

Große Weltklasse-Events nach Deutschland geholt

Wieneke hob insbesondere Freses Geschick hervor, absolute Weltklasse-Events nach Deutschland zu holen und dem Judo damit eine riesige Bühne zu bieten: von der unvergessenen Heim-Weltmeisterschaft 2001 in München über die Europameisterschaft 2003 in Düsseldorf bis hin zur Etablierung des hochkarätigen Grand-Prix und späteren Grand-Slam in Düsseldorf von 2009 bis 2020.

Mit dieser Aufnahme in die Hall of Fame am Kölner Rheinauhafen würdigt die Trainerakademie ein Lebenswerk, das dem Judosport und der deutschen Trainerlandschaft nachhaltige Impulse gegeben hat. Wir gratulieren Peter Frese herzlich zu dieser hochverdienten Auszeichnung!

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Peter Frese (Vierter von rechts) bei der Feierstunde in Köln