Judo-Fokus 2026

"Technik des Monats" im neuen Gewand

Mit dem Judofokus wird das frühere Konzept der „Technik des Monats“ neu aufgegriffen und weiterentwickelt. Statt einzelner Techniken steht nun jeden Monat ein übergeordneter Schwerpunkt im Mittelpunkt, der Impulse für die Trainingsgestaltung geben soll. Dabei geht es nicht um Vorgaben, sondern um einen gemeinsamen Rahmen, innerhalb dessen Trainerinnen und Trainer weiterhin frei entscheiden können, wie sie Inhalte in ihren Gruppen umsetzen. Gleichzeitig ermöglicht der Judofokus eine gezieltere Abstimmung der Wochenendlehrgänge und fördert den Austausch unter Trainerinnen und Trainern. Das Format ist als offenes Pilotprojekt angelegt und lebt von Rückmeldungen und Ideen aus der Praxis.

Im Januar liegt der Fokus auf dem Werfen zur Hauptseite. Ziel ist es, Würfe zu festigen, die direkt aus dem bevorzugten Griff ohne vorheriges Umgreifen möglich sind. Im Vordergrund stehen dabei Techniken aus dem eigenen Standardgriff, etwa Morote‑seoi‑nage, Uchi‑mata oder Tai‑otoshi. Techniken, die ein Umgreifen erfordern, können ergänzend eingebaut werden, sollen jedoch nicht den Schwerpunkt bilden. Methodisch empfiehlt es sich, zunächst aus dem Stand zu arbeiten und die Würfe anschließend schrittweise in die Bewegung zu übernehmen. Unterschiedliche Bewegungsrichtungen sowie das Arbeiten gegen Ai‑yotsu und später auch Kenka‑yotsu unterstützen dabei das Entwickeln von Timing, Abstand und Positionierung. Der Judofokus versteht sich als Orientierung und Einladung zur gemeinsamen Arbeit, angepasst an Altersklasse, Leistungsstand und Trainingsschwerpunkte der jeweiligen Gruppen.

Interessierte Trainerinnen und Trainer sowie Judoka finden den Fokus des Monats auf Youtube und auf den social-Media-Kanälen des NWJV. Im Jugendbereich der NWJV-Homepage finden sich außerdem weitere Informationen zum Fokus des Monats.

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