DJB-Mitglieder befürworten Grand-Prix-Bewerbung

Erstellt von Erik Gruhn | |   Versammlungen

Mitgliederversammlung in Hanau

In Hanau trafen sich die Vertreter aus 17 Landesverbänden zur Mitgliederversammlung des Deutschen Judo-Bundes.

Über die Bewerbung für einen Judo Grand Prix ab 2027 in Düsseldorf wurde kontrovers diskutiert. Schließlich sprachen sich die Delegierten einstimmig für eine Fortführung der Planungen aus. Ob der Grand Prix dann wirklich in Deutschland stattfinden wird, hängt von den weiteren Verhandlungen mit der IJF und den Zuschüssen von Land und Bund ab.

Begonnen hatte die Versammlung mit den Ehrungen von verdienten Sportkameraden:

  • Ralf Lippmann, 8. Dan
  • Michaela Engelmeier, Ehrennadel in Gold
  • Frank Wieneke, Ehrennadel in Gold

DJB-Präsident Thomas Schynol hob in seinem Bericht die zahlreichen Gespräche mit politischen Vertretern in den vergangenen Monaten hervor. Er lobte das Projekt "Judo without borders", welches große Aufmerksamkeit erhalten hat.

Johannes Karsch, DJB-Vorstand, berichtete, dass einerseits die Sparmaßnahmen im Leistungssport und zum anderen die Preiserhöhungen zu einem positiven Haushaltsabschluss geführt haben. Er stellte den aktuellen Stand der Strategie 2032 vor. Am "Tag des Judo" haben sich bundesweit über 100 Vereine beteiligt.

Die neue DJB-Vorständin Leistungssport Miryam Roper präsentierte ihre Vision. Sie gab den Versammlungsteilnehmern einen Überblick "Was eine Medaille wirklich kostet" und ging auf ihre Planungen ein.

Timo Cavelius wurde als Athletenvertreter im DJB-Präsidium bestätigt. Bei der Ergänzungswahl für das Amt der Vizepräsidentin Leistungssport wurde Viola Alves (geb. Wächter) in das DJB-Präsidium gewählt.

Die Mitgliederversammlung 2027 findet am 15. Oktober 2027 (Freitag) vor den Deutschen Einzelmeisterschaften in Duisburg statt.

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Frank Wieneke, Erik Goertz und Jörg Bräutigam vertraten den NWJV in Hanau

Ehrung von verdienten Judoka

Präsidium und Vorstand