100 Jahre Deutsche Meisterschaften im Judo – und die Geschichte des Sports wird lebendig. Mit Yannick Schultze und Marcus Coesfeld sind bei der DEM 2026 in Duisburg zwei renommierte Autoren zu Gast, die spannende Einblicke in die Anfänge des Judo in Deutschland geben.
Am Sonntag, den 7. Juni, stehen sie am Stand von DJB und NWJV für Autogramme, Buchsignierungen und Gespräche bereit.
Die Deutschen Einzelmeisterschaften 2026 in Duisburg stehen ganz im Zeichen eines besonderen Jubiläums: 100 Jahre Deutsche Meisterschaften im Judo. Neben hochklassigem Spitzensport erwartet die Besucher am Sonntag, den 7. Juni 2026, ein ganz besonderes Highlight für alle Judofans und Geschichtsinteressierten.
Mit Yannick Schultze und Marcus Coesfeld sind zwei renommierte Autoren vor Ort, die sich intensiv mit der Entstehung und Entwicklung des Judosports in Deutschland beschäftigt haben. Im Rahmen einer Autogrammstunde am Stand von DJB und NWJV signieren sie ihre Bücher und stehen für Gespräche rund um die faszinierende Geschichte des Judo bereit:
- 12:00–13:00 Uhr: Yannick Schultze (Buch: Die Akte W. Glasenapp, 34,99 Euro)
- 13:00–14:00 Uhr: Marcus Coesfeld (Buch: Japanischer Kampfsport im dritten Reich, 50,00 Euro)
Die Werke bieten spannende Einblicke in die Anfänge von Jiu-Jitsu und Judo in Deutschland und beleuchten wichtige historische Entwicklungen des Sports. Beide Bücher können vor Ort erworben werden.
Die Autoren
Yannick Schultze
Yannick Schultze beschäftigt sich seit vielen Jahren intensiv mit den traditionellen japanischen Kampfkünsten und ihrer Geschichte. Seine Forschungen führten ihn mehrfach nach Japan, wo er in Bibliotheken und Archiven historische Quellen zur Entwicklung von Jiu-Jitsu und Judo sammelte.
2023 veröffentlichte er sein erstes Buch zur Geschichte von Jiu-Jitsu und Judo im Deutschen Kaiserreich. Mit seinem Werk „Die Akte W. Glasenapp – Die Entstehung des Kodokan Judo in Deutschland“ beleuchtet er die Geschichte einer ebenso bedeutenden wie kontroversen Persönlichkeit und gewährt zugleich tiefe Einblicke in die Entwicklung des Judosports in Deutschland.
Marcus Coesfeld
Marcus Coesfeld ist Historiker, Museumsdirektor und Gründer sowie Vorsitzender des Deutschen Kampfsportmuseums e. V. Seit 2024 leitet er die Keltenwelt am Glauberg, das Archäologische Landesmuseum Hessen.
In seiner wissenschaftlichen Arbeit erforscht er die Kultur- und Ideologiegeschichte von Kampfkunst und Kampfsport. Seine Dissertation erschien 2026 unter dem Titel „Japanischer Kampfsport im Deutschen Reich – Adaptierung und Entwicklung von Jiu-Jitsu und Judo, 1905–1945“. Mit dem Deutschen Kampfsportmuseum verbindet er Forschung, Sammlung, Ausstellung und Vermittlung zur Geschichte der Kampf- und Bewegungskünste und macht Kampfsport als kulturelles und gesellschaftliches Phänomen sichtbar.
Buch: Japanischer Kampfsport im dritten Reich
Judo erleben – auf und neben der Matte
Freut euch auf spannende Kämpfe der besten Judoka Deutschlands, emotionale Momente auf der Matte und eine außergewöhnliche Reise in die Geschichte unseres Sports. Die Autogrammstunden mit Yannick Schultze und Marcus Coesfeld bieten die perfekte Gelegenheit, mehr über die Wurzeln des Judo in Deutschland zu erfahren und ein persönliches Andenken mit nach Hause zu nehmen.
Kommt zur DEM 2026 nach Duisburg und erlebt Judo der Spitzenklasse sowie spannende Einblicke in 100 Jahre deutsche Judo-Geschichte.